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Tarifverhandlungen für die SÜC Energie und H2O GmbH , SÜC Bus und Aquaria GmbH, sowie des Kommunalunternehmens Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb, AöR erfolgreich abgeschlossen.

Neben einer angemessenen Anpassung der Einkommen wurde bei den diesjährigen Verhandlungen u.a. das Ziel verfolgt, die Strukturen zu verändern und hierdurch mehr Transparenz zu schaffen und Ungleichheiten gegenüber dem TVöD, wie z.B. bei der betrieblichen Altersvorsorge, auszugleichen.
Das Ergebnis der Tarifverhandlungen vom 26.07.2017 hat ein Gesamtvolumen von ca. 20 % !!

Hierbei konnten folgende Eckpunkte erzielt werden:

  • Einführung und Überleitung der Beschäftigten in eine neue Entgeltordnung rückwirkend zum 01.07.2017
  • Gewährung einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge durch die Bayerische Versorgungskammer (Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden, ZVK) ohne Zusatzbeitrag der Beschäftigten.
  • Höherer fester Vergütungsbestandteil. Der variable Vergütungsbestandteil beträgt maximal 30 % des festen Vergütungsbestandteils betragen
  • Arbeitszeitreduzierung von 40 auf 39 Wochenstunden ab dem 01.01.2018
  • Erhöhung des Grundurlaubs von bisher 26 auf 27 Arbeitstage ab dem 01.01.2020
  • prozentuale Lohnsteigerungen
    • um 2 % ab dem 01.07.2018
    • 3 % ab dem 01.07.2019
    • 3 % ab dem 01.07.2020
    • 3 % ab dem 01.07.2021
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen auf
    • 850,00 € im ersten Lehrjahr,
    • 900.00 € im zweiten Lehrjahr
    • 1.000,00 € im dritten Lehrjahr
  • Erhöhung des Zuschusses zu den vermögenswirksamen Leistungen auf 30,00 € für Arbeitnehmer und auf 15,00 € für Auszubildende rückwirkend ab dem 01.07.2017
  • Die Tarifverträge treten zum 01.07.2017 in Kraft und können zum 30.06.2022 gekündigt werden.

Das Tarifergebnis stellt einen angemessenen Kompromiss zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe und den Interessen der dort beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dar.

München, im August 2017

 

Tarifverhandlungen für die SÜC Energie und H2O GmbH , SÜC Bus und Aquaria GmbH, sowie des Kommunalunternehmens Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb, AöR erfolgreich abgeschlossen.

Neben einer angemessenen Anpassung der Einkommen wurde bei den diesjährigen Verhandlungen u.a. das Ziel verfolgt, die Strukturen zu verändern und hierdurch mehr Transparenz zu schaffen und Ungleichheiten gegenüber dem TVöD, wie z.B. bei der betrieblichen Altersvorsorge, auszugleichen.
Das Ergebnis der Tarifverhandlungen vom 26.07.2017 hat ein Gesamtvolumen von ca. 20 % !!


Hierbei konnten folgende Eckpunkte erzielt werden:

  • Einführung und Überleitung der Beschäftigten in eine neue Entgeltordnung rückwirkend zum 01.07.2017
  • Gewährung einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge durch die Bayerische Versorgungskammer (Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden, ZVK) ohne Zusatzbeitrag der Beschäftigten.
  • Höherer fester Vergütungsbestandteil. Der variable Vergütungsbestandteil beträgt maximal 30 % des festen Vergütungsbestandteils betragen
  • Arbeitszeitreduzierung von 40 auf 39 Wochenstunden ab dem 01.01.2018
  • Erhöhung des Grundurlaubs von bisher 26 auf 27 Arbeitstage ab dem 01.01.2020
  • prozentuale Lohnsteigerungen
    • um 2 % ab dem 01.07.2018
    • 3 % ab dem 01.07.2019
    • 3 % ab dem 01.07.2020
    • 3 % ab dem 01.07.2021
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen auf
    • 850,00 € im ersten Lehrjahr,
    • 900.00 € im zweiten Lehrjahr
    • 1.000,00 € im dritten Lehrjahr
  • Erhöhung des Zuschusses zu den vermögenswirksamen Leistungen auf 30,00 € für Arbeitnehmer und auf 15,00 € für Auszubildende rückwirkend ab dem 01.07.2017
  • Die Tarifverträge treten zum 01.07.2017 in Kraft und können zum 30.06.2022 gekündigt werden.

Das Tarifergebnis stellt einen angemessenen Kompromiss zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe und den Interessen der dort beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dar.

München, im August 2017

 

Fachverbände / Fachbereiche

Gesundheitswesen und Soziales

Wach- und Sicherheitsgewerbe


Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.