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Tarifeinigung im privaten Omnibusgewerbe im Saarland

Gewerkschaft GÖD setzt Arbeitszeitverkürzung und Entgelterhöhungen für die 1000 Beschäftigten im Saarland durch

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) e.V. haben am 05.11.2015 höhere Tarifentgelte sowie eine kürzere Wochenarbeits-zeit für die rund 1000 Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe vereinbart.

Saarbrücken, 05.11.2015: In der ersten Verhandlungsrunde ist heute, 05.11.2015, ein Tarifergebnis für die die rund 1000 Beschäftigten im prvaten Omnibusgewerbe des Saarlandes ein Tarifergebnis erziehlt worden. Dies beinhaltet eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit des Fahrpersonals ab 1. Januar 2016 um 1 Stunde auf 41 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Das entspricht einer Entgelterhöhung von 2,4%. Die Tarifentgelte der Busfahrer steigen überdies am 1. Januar 2017 und 2018 jeweils um 2,0%. „Mit diesem Ergebnis, haben wir unter Einschluss der Arbeitszeitverkürzung, eine Tariferhöhung von 6,4% erziehlt" so der Verhandlungsführer der Gewerkschaft GöD Nico Calò. In der aktuellen Tarifrunde ist der Einstieg in die Arbeitszeitverkürzung gelungen, was noch in der letzten Tarifrunde als zentrale Forderung der Gewerkschaft GöD von den Arbeitgebern abgelehnt wurde. „Wir sind erleichtert, das wir nun in dieser Verhandlungsrunde mit dem LVS den Einstig in die Arbeitszeitverkürzung haben durchsetzen können", so der Verhandlungsführer der Gewerkschaft GöD Nico Caló weiter und fügt hinzu:"dies geschah in einer Verhandlungsatmosphäre welche von konstruktiven Lösungsansätzen geprägt war". Die Tarifentgelte aller anderen Arbeitnehmer erhöhen sich in 3 Stufen jeweils zum 1. Januar 2016, 2015 und 2018 um 2,0%. Ab 1. Januar 2016 erhalten die Auszubildenden 80,- € pro Monat mehr. Die Entgelte für die Aushilfen werden auf 8,74 € pro Stunden angehoben. Der Manteltarifvertrag musste redaktionell an das neue Mindestlohngesetz angepasst werden. Die neuen Tarifvereinbarungen laufen bis zum 31. Dezember 2018.

Verantw.: GÖD - Regionalverband Südwest, Nico Caló, Eisenbahnstr. 25, 66117 Saarbrücken

 

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Schlagzeilen

Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten

Das Bundeskabinett hat am 5. November 2014 eine Verordnung zur Erweiterung der anerkannten  Berufskrankheiten um vier  vier neue Krankheiten als Berufskrankheiten beschlossen.

Hieraus erfolgen für Betroffene Ansprüche auf Heilbehandlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung und ggf. Geldleistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder dauerhafter erwerbsminderung.

  • Bestimmte Formen des so genannten „weißen Hautkrebses“ (Plattenepithelkarzinome) oder dessen Vorstufen (multiple aktinische Keratosen) durch langjährige Sonneneinstrahlung
  • Carpaltunnel-Syndrom (Druckschädigung eines in einem knöchernen Tunnel im Unterarm verlaufenden Nervs) durch bestimmte manuelle Tätigkeiten
  • Hypothenar-Hammer-Syndrorm und Thenar-Hammer-Syndrom (Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung)
  • Kehlkopfkrebs durch Schwefelsäuredämpfe

Diese Verordnung bedarf noch der Zustimmung der Länder.  Betroffene können sich aber bereits vorab bei ihren Unfallversicherungen melden.

Link zur Verordnung auf der Homepage des BMAS