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Fachbereich Wach- und Sicherheitsgewerbe

Tarifabschluss in der Sicherheitswirtschaft im Freistaat Thüringen

Nachdem die Gewerkschaft GÖD die Tarifverträge für das Bewachungsgewerbe im Freistaat Thüringen gekündigt hatte, haben sich die Tarifparteien nach teilweise zähen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die bedeutende Anhebung des rentenversicherungspflichtigen Einkommens ist ein erster Beitrag gegen drohende Altersarmut.

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Tarifabschluss für die Sicherheitswirtschaft in  Niedersachsen

Die Gewerkschaft GÖD und der Arbeitgeberverband der Sicherheitswirtschaft BDSW-Niedersachsen haben sich nach teilweise zähen Verhandlungen auf einen Tarifvertrag einigen können. Die bedeutende Anhebung des rentenversicherungspflichtigen Einkommens in den untersten Lohngruppen ist auch ein Beitrag gegen drohende Altersarmut.

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Berechnungsbeispiele zum Tarifabschluss für das Sicherheitsgewerbe Sachsen

zum Tarifabschluss 2013 für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Sachsen wurden zu den Auswirkungen der Umwidmung von Sonn- und Feiertagszuschlägen einige Fragen an uns herangetragen.

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Tarifabschluss für das Sicherheitsgewerbe im Freistaat Sachsen

Erhöhung der rentenwirksamen Stundengrundlöhne in einer Größenordnung um bis zu 25 % als Beitrag gegen drohende Altersarmut

Nach der Kündigung der Tarifverträge für das Wach- und Sicherheitsgewerbe im Freistaat Sachsen durch die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) zum 31.12.2013 wurden am Montag, den 30.09.2013 mit der Landesgruppe Sachsen im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) in Dresden Tarifverhandlungen geführt, die nach ganztägigen schwierigen Verhandlungen zu einer Tarifeinigung geführt haben.

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Mehr als nur Mindestlohn für Sachsens Wachleute

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und die Landesgruppe Sachsen des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS) einigen sich auf einen Tarifabschluss deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Dresden: Unter dem Vorzeichen der zu erwartenden Rechtsverordnung zur Einführung des Mindestlohnes im Bewachungsgewerbe trafen sich die Tarifparteien in Dresden. Den Verhandlungsführern der GÖD kam es bei der Neufestlegung der Löhne besonders darauf an, dass die bestehenden Abstände in den Lohngruppen erhalten bleiben. Auch die Arbeitgebervertreter waren bereit, diese Lohnspreizung aufrecht zu halten. Allerdings befürchten sie, dass durch Steigerungsraten von bis zu 24 Prozent zum Erreichen des Mindestlohnes erhebliche Umsetzungsprobleme bei den kleineren Mitgliedsunternehmen auftreten würden. Deshalb gestalteten sich die Verhandlungen trotz beiderseitiger Kompromissbereitschaft schwierig. Beide Parteien waren sich aber einig, dass der Mindestlohn für die Branche unabdingbar sei und man auch zum Erhalt der Arbeitsplätze zu einem für alle tragbaren Resultat kommen muss. Im Ergebnis einigten sich die Tarifpartner auf Erhöhungen der Entgelte ab dem 1. Juni 2011 in drei Stufen für alle Lohngruppen. So steigt der Mindestlohn für die Beschäftigten im Interventions- /Revierdienst von 5,67 € auf 6,63 €, was einer Erhöhung von rund 17% entspricht. In der zweiten Stufe, ab 1. März 21,012 erhalten sie  7,10 € (rd. 7%) und ab 1. Januar 2013 gibt es 7,60 €, und damit nochmals etwa 7% mehr.

Die Tarifparteien wollen sich nun gemeinsam für die Umsetzung der Tariflöhne einsetzen. „Auch die Auftraggeber müssen endlich einsehen, dass Sicherheitsdienstleistungen ihren Preis haben“, erklärt der Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer der GÖD, Raymund Kandler. „Der Tarifabschluss stellt sicher, dass sich Qualifizierung und Leistung im Wach- und Sicherheitsgewerbe trotz Einführung des Mindestlohnes lohnt und entsprechende Anreize bestehen, sich fort- und weiterzubilden. Wir haben auch Wort gehalten und die Zuschläge im Manteltarifvertrag in vollem Umfang erhalten können“.

 


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Schlagzeilen

Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten

Das Bundeskabinett hat am 5. November 2014 eine Verordnung zur Erweiterung der anerkannten  Berufskrankheiten um vier  vier neue Krankheiten als Berufskrankheiten beschlossen.

Hieraus erfolgen für Betroffene Ansprüche auf Heilbehandlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung und ggf. Geldleistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder dauerhafter erwerbsminderung.

  • Bestimmte Formen des so genannten „weißen Hautkrebses“ (Plattenepithelkarzinome) oder dessen Vorstufen (multiple aktinische Keratosen) durch langjährige Sonneneinstrahlung
  • Carpaltunnel-Syndrom (Druckschädigung eines in einem knöchernen Tunnel im Unterarm verlaufenden Nervs) durch bestimmte manuelle Tätigkeiten
  • Hypothenar-Hammer-Syndrorm und Thenar-Hammer-Syndrom (Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung)
  • Kehlkopfkrebs durch Schwefelsäuredämpfe

Diese Verordnung bedarf noch der Zustimmung der Länder.  Betroffene können sich aber bereits vorab bei ihren Unfallversicherungen melden.

Link zur Verordnung auf der Homepage des BMAS