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Bild: Alice Fichtner

Alice Fichtner unsere Spitzenkandidatin für die Jugend- und Auszubildendenwahlen im Geschäftsbereich BMVg

Hallo, ich darf mich Euch kurz vorstellen. Mein Name ist Alice Fichtner und ich bin jetzt 21 Jahre jung. Ich habe meine Ausbildung beim BwDLZ Köln im
Herbst 2009 aufgenommen und stehe jetzt kurz vor der Gesellenprüfung.

Über meiner Ausbildung als Maler/-in & Lackierer/-in  kann ich zum Glück nur Positives berichten. Die Kollegen sind alle super nett und helfen wo sie nur können. Es wird mir sehr viel Zeit zum Lernen eingeräumt und wenn man etwas nicht versteht,  dann wird es nochmal erklärt.

Ich finde es toll, dass unser Meister in der Mudra-Kaserne in Köln-Porz (am Sitz des Personalamtes der Bundeswehr) es ermöglicht, dass die Vertreter der verschiedenen Farbhersteller zu uns kommen und die neusten Techniken vorführen. Wir haben einen extra Übungsraum, mit Übungswänden und Übungsplatten – es kann also alles ausprobiert werden.

In vielen Büroräumen konnte ich dieses bereits kreativ umzusetzen. Zusätzlich bekommen wir Azubis vor jedem Innungsaufenthalt und vor jeder Zwischen- und Gesellenprüfung jeweils eine Woche Zeit, um nochmal alles zu Üben was nötig ist.

Ich bin super glücklich, dass ich meine Ausbildung beim BwDLZ Köln absolvieren darf.

Nunmehr habe ich mich entschlossen für die Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung (HJAV) beim BMVg zu kandidieren (Platz 2) und bin die Spitzenkandidatin unserer GÖD für die Bezirksjugend- und Auszubildendenvertretung (BJAV) bei der Wehrbereichsverwaltung West.

Ich möchte mich für die Fortführung der Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich stark machen und dabei mithelfen, viele Azubis in eine feste Arbeit zu bringen – aber dazu brauche ich bei den anstehenden Wahlen vom 7. bis 9. Mai 2012 Eure Unterstützung.

 

Köln, im März 2012
 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler