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kreuzNeue Hauptschwerbehindertenvertretung bei der Bundeswehr gewählt !

Mit Wahlausschreiben vom 07.01.2015 wurde erstmals die Wahl der höchsten Vertretung aller schwerbehinderten Menschen/Gleichgestellten
bei der Bundeswehr im förmlichen Verfahren eingeleitet.

Zur Vorgeschichte wird auf den Bericht im GÖD FORUM Doppelausgabe 3/4 2014, Seite 7, hingewiesen.

Für den dreiköpfigen Wahlvorstand keine ganz so einfache Sache, da vollkommenes Neuland betreten wurde.Als wahlberechtigt wurden 284 örtliche Vertrauenspersonen/Bezirksvertrauenspersonen bundesweit ermittelt.
Für die Funktion als Hauptvertrauensperson tauchte nur der bisherige Amtsinhaber, Herr Direktor beim BAPersBw Michael Heitfeld, wieder auf. Hingegen gingen vierzehn Personen für die neun Stellvertreterposten ins Rennen.

Am 19.02.2015 kam die Stunde der Wahrheit. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 90%.

Das eindeutige Mandat zur Hauptvertrauensperson erhielt wieder Herr M. Heitfeld - Gratulation!

Aus der alten Riege sind als stellvertretende Mitglieder wieder mit dabei:
Bärbel Harasim-Schauer (BMVg), Dr. Doris Milkert (WTD 71 Eckernförde), Dr. Thomas Mathe (BAPersBw, Regensburg), und Uwe Kocab (BAAINBw).

Als Neulinge sind jetzt in der Stellvertreterriege:
Christa Heisters (BwDLZ Bonn), Ute Illig (BezVP BAAINBw), OTL Kai Busch (Planungsamt der Bw), OTL Peter Cornelius (BezVP KdoLw) und
Uwe Erlach (BezVP BAIUDBw).

Von der Stimmenzahl hatte es für folgende Kandidaten nicht gereicht:
Bernhard Leffers, Michael Dietrich, SFw Fritz Scheidner, HFw Kai Krähling und SFw Harald Rieken.

Mit Aushang vom 27.02.2015 wurde das Wahlergebnis offiziell bekanntgegeben.
Sollte keine Wahlanfechtung folgen, dauert die Amtszeit bis Februar 2019.

Uwe erlach

 

Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.