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Besuch des Bundesfachverbandes Bundeswehr der GÖD beim Zentrum Brandschutz der Bundeswehr (ZBrdSchBw) in Sonthofen

Ambesuch zbrdschbw iii 16.03.2016 16.03.2016 trafen sich der Vorsitzende und der Beamtensprecher des Bundesfachverbandes BW der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD), Herr Andreas Röpcke und Herr Rüdiger Laux mit der Leitung des Zentrum Brandschutz, Herrn Oberst Schuch u. Herrn Regierungsdirektor Opitz sowie dem Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates zu einem ersten Sondierungsgespräch in Sonthofen.

Nach einer kurzen Vorstellung beiderseits wurde die Notwendigkeit der Zusammenarbeit erörtert. Die Gesprächspartner waren sich darüber einig, die bestehenden vielfältigen Probleme der Bw Feuerwehr in beiderseitigem Interesse anzugehen und positiven Lösungen zuzuführen.

Themenschwerpunkt war die Entstehung des ZBrdSchBw im Jahr 2012 und dessen Aufgaben, sowie der bereits erreichten Erfolge, die durch Herrn Oberst Schuch dargestellt wurden.

Hier stellen sich, laut Herrn Oberst Schuch, die größten Probleme in folgenden Bereichen dar:

  • Infrastrukturmaßnahmen
    es liegt ein Investitionsstau von ca. 88 Millionen vor
  • Arbeitsschutz
    (z.B. persönliche Schutzausrüstung, technische Ausstattung der Feuerwachen)
  • Ausbildung und Besetzung der offenen Dienstposten.

Um darzustellen dass die Bundeswehr Feuerwehr ein durchaus attraktiver Arbeitgeber sei, verwies die Leitung des ZBrdSchBw nachdrücklich auf die deutliche Anhebung der Spitzendienstposten im mittleren Dienst, sowie die Aufstockung im gehobenen Dienst um das ca. vierfache.

Insgesamt gestaltete sich der Besuch im ZBrdSchBw positiv, um das Bestmögliche für die Feuerwehren zu erreichen.

Verantw.: Rüdiger Laux, Beamtensprecher im GÖD-Bundesfachverband Bundeswehr

 

Schlagzeilen

Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten

Das Bundeskabinett hat am 5. November 2014 eine Verordnung zur Erweiterung der anerkannten  Berufskrankheiten um vier  vier neue Krankheiten als Berufskrankheiten beschlossen.

Hieraus erfolgen für Betroffene Ansprüche auf Heilbehandlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung und ggf. Geldleistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder dauerhafter erwerbsminderung.

  • Bestimmte Formen des so genannten „weißen Hautkrebses“ (Plattenepithelkarzinome) oder dessen Vorstufen (multiple aktinische Keratosen) durch langjährige Sonneneinstrahlung
  • Carpaltunnel-Syndrom (Druckschädigung eines in einem knöchernen Tunnel im Unterarm verlaufenden Nervs) durch bestimmte manuelle Tätigkeiten
  • Hypothenar-Hammer-Syndrorm und Thenar-Hammer-Syndrom (Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung)
  • Kehlkopfkrebs durch Schwefelsäuredämpfe

Diese Verordnung bedarf noch der Zustimmung der Länder.  Betroffene können sich aber bereits vorab bei ihren Unfallversicherungen melden.

Link zur Verordnung auf der Homepage des BMAS