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Informationen aus dem Bereich BMVg vom Vorsitzenden

Wechsel an der Spitze der Vertrauenspersonen

Für die über dreitausend schwerbehinderte Menschen die in der Bundeswehr arbeiten finden derzeit die Wahlen ihrer Vertrauenspersonen statt. Zuerst in den Dienststellen, dann in den Bezirken und zuletzt die Haupt Schwerbehindertenvertretung

Angefangen hatte es auf örtlicher Ebene in den Dienststellen im Oktober des letzten Jahres. Hier wählten die Schwerbehinderten und Gleichgestellten die örtliche Vertrauensperson und mindestens einen Stellvertreter. Dafür konnten sich auch nicht behinderte Menschen zur Wahl aufstellen, wenn sie von einem Schwerbehinderten vorgeschlagen wurden.

Auf den weiteren Ebenen wählen diese örtlichen Vertrauensperson bis Ende Januar die Bezirksschwerbehinderten Vertrauensperson und bis Ende März die Hauptschwerbehinderten Vertrauensperson.

Diese gewählten Personen kümmern sich dann die nächsten vier Jahre um die Problematiken der Schwerbehinderten in ihrem ganz persönlichen Arbeitsumfeld und vertreten ihre Interessen. Aber auch bei Einstellungen oder gegenüber der Dienststellenleitung müssen Sie gehört werden.

Diese wichtige Aufgabe führte seit 1996 der Michael Heitfelt als Haupt Schwerbehindertenvertreter aus. Er geht nun in Ruhestand und tritt nicht mehr zur Wahl an.

JeFranke Passbild2 2017tzt gilt es für Ihn einen kompetenten Nachfolger für Ihn zu finden.

Ihr Andreas Franke

 

Schlagzeilen

Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten

Das Bundeskabinett hat am 5. November 2014 eine Verordnung zur Erweiterung der anerkannten  Berufskrankheiten um vier  vier neue Krankheiten als Berufskrankheiten beschlossen.

Hieraus erfolgen für Betroffene Ansprüche auf Heilbehandlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung und ggf. Geldleistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder dauerhafter erwerbsminderung.

  • Bestimmte Formen des so genannten „weißen Hautkrebses“ (Plattenepithelkarzinome) oder dessen Vorstufen (multiple aktinische Keratosen) durch langjährige Sonneneinstrahlung
  • Carpaltunnel-Syndrom (Druckschädigung eines in einem knöchernen Tunnel im Unterarm verlaufenden Nervs) durch bestimmte manuelle Tätigkeiten
  • Hypothenar-Hammer-Syndrorm und Thenar-Hammer-Syndrom (Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung)
  • Kehlkopfkrebs durch Schwefelsäuredämpfe

Diese Verordnung bedarf noch der Zustimmung der Länder.  Betroffene können sich aber bereits vorab bei ihren Unfallversicherungen melden.

Link zur Verordnung auf der Homepage des BMAS