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Mit Spitzenkandidat Zimmermann und Frauenpower
in die heiße Wahlkampfphase

Bonn Der Konkurrenzdruck zu den anderen Gewerkschaften und Verbänden ist durch die durchgeführten Strukturmaßnahmen und Veränderung bei den Beschäftigungsverhältnissen bei dieser am 28.und 29.April stattfindenden Wahl besonders groß. Es gibt in fast allen Gremien der Personalräte mehr Beamten- und Soldaten- dafür aber weniger Arbeitnehmersitze.

Im Hauptpersonalrat(HPR) möchte die GÖD ihr sehr gutes Ergebnis von 2016 mit zwei Sitzen bei den Arbeitnehmern mit Spitzenkandidat Rolf Zimmermann möglichst wiederholen. Auf der Soldatenliste will StFw Heinz-Georg Neumann genau wie Christian Hermanowski mit der erstmal eingereichten Beamten Liste in das höchste Gremium einziehen.

 

In den zwei, mit am größten Bezirkspersonalräten setzt die GÖD, auch ohne Quotenregelung, auf Frauenpower. In der Streitkräftebasis ist Anke Vandre und im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen(BAIUD) Martina Zehner die Spitzenkandidatinnen.

Auch bei den Haupt Jugend Auszubildenden Vertretung hatte die GÖD zwei Sitze und schickt diesmal Dalyne David als Spitzenkandidatin ins Rennen.

Ob unsere Gewerkschaft die hochgesteckten Ziele erreicht, hängt auch stark von der Unterstützung unserer Mitglieder ab. Hier gilt in den Dienststellen vor Ort bei den Kollegen Werbung für unsere alternative Gewerkschaft zu machen. Zum Beispiel sollte die Werbung, die nach der Auslosung der Listenplätze auf den Stimmzetteln gedruckt und verschickt wird, möglichst an jedem möglichen Standort aufgehangen werden!

Bei Fragen zur GÖD, zu den Wahlen oder den Wahlkandidaten kann man sich direkt an Andreas Franke, den Vorsitzenden des Fachbereich Bundeswehr per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder auch telefonisch 0176-46033391 bzw. das GöD Hauptstadtbüro Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel 030-21021733 wenden.

Andreas Franke

Rolf Zimmermann

 

Spitzenkandidat

Rolf Zimmermann

 

 

Christian Hermanowski

 

Christian Hermanowski

kandidiert zum ersten mal als Beamter für den HPR

 

 

 

Matina Zehner 

 

Listenführerin

beim BPR BAIUD

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler