fachverbaende.goed-online.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Tarifkonflikt für die privaten Sicherheitskräfte beendet!

Gewerkschaften setzen sich durch!

Es ist vollbracht! Der Tarifkonflikt für die hessischen, rheinland-pfälzischen und saarländischen Kolleginnen und Kollegen im Sicherheitswesen an den Verkehrsflughäfen ist beigelegt.

Gemäß der Presseinformation des BDSW, Presseinfo Nr 25/2014, erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „innerhalb von 11 Monaten bis zu 27,1% mehr Lohn. Die erste Erhöhung, im Rahmen des bis zum 31.12.2015 laufenden Vertrages, erhal-ten die Beschäftigten zum 01. Mai 2014", so der BDSW.

Das bedeute unter anderem, dass die Stundenlöhne für die Personenkontrolle auf bis zu 14,80 Euro steigen.

Der Tarifabschluss erfolgt unter dem Vorbehalt einer Erklärungsfrist zum 10. April 2014

Ein Ergebnis, dass auch dank der tatkräftigen Unterstützung der Aktionen am Flughafen Frankfurt durch die GÖD erreicht werden konnte.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die dieses Ergebnis möglich gemacht haben!

   

Berd Plath
Vorsitzender
Bundesfachverband Flughäfen

 Manfred März
Stv. Vorsitzender
Bundesfachverband Flughäfen

 

Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.