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Bernhard Plath führte 10 Jahre den Fachverband erfolgreich zu einer beeindruckenden Mitgliederentwicklung und beeinflusste mehrere Themen positiv. Beispielsweise kämpfte er an vorderster Front gegen die weitere Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste in Brüssel, traf sich mit mehreren Abgeordneten des Landes Bayern und diversen Bundestagsabgeordneten und setzte sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Leiharbeitnehmer ein. Hier wurde beispielsweise eine 5 % Hürde bei der Flughafen München GmbH respektive Aeroground eingeführt und ein Weg für ein Übernahmeprozedere für die Mitarbeiter vereinbart. Ein weiteres Herzensthema von Bernhard Plath war und ist das Thema bezahlbarer Wohnraum. Selbstverständlich waren für Plath die Organisation und die Teilnahme an den Warnstreiks am Flughafen München. Auch an der erfolgreichen Rücknahme der Bruttolohnkürzung bei der FMG war Plath beteiligt. Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen bei der SGM und CAP ist auch zukünftig ein Schwerpunkt seiner Arbeit im Landesfachverband, dem Plath in der neuen Rolle als 2. Vorsitzender und Schatzmeister erhalten bleibt. Die Liste der Erfolge kann hier noch beliebig fortgeschrieben werden.

Der neue Vorsitzende Marcus Mengel machte deutlich, dass diese Liste weiter fortgeschrieben wird, alle noch laufenden Themen werden weiter verfolgt und neue Themen mit derselben Gewissenhaftigkeit bearbeitet.

Marcus Mengel freut sich auf die weiterhin enge Zusammenarbeit mit Bernhard
Plath.

Weiterhin in den Vorstand wurden gewählt:
Manfred Bender aus München als Schriftführer, Michael Eberl aus Buch am
Erlbach für Medien und Gestaltung und Karl-Heinz Schindelbeck aus Landshut für die Mitgliederbetreuung.

Die Mitglieder sind weiterhin aufgerufen sich konstruktiv in die GÖD einzubringen um weiterhin an der Erfolgsgeschichte des GÖD Fachverbandes mitzuschreiben. Nutzen Sie die Chance und werden auch Sie Mitglied bei der GÖD.

 

Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.