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GÖD-Erfolg bei den Aufsichtsratswahlen im FMG-Konzern am Flughafen München

 

nach dem vorläufigen Ergebnis zu den als Delegiertenwahl im FMG-Konzern durchgeführten Aufsichtsratswahlen hat die Gewerkschaftsliste der Gewerkschaft GÖD mit dem Kennwort "GÖD - Mitarbeiter für Mitarbeiter " mit 56 Stimmen die Liste von Ver.di ( 54 Stimmen) überholt. 

 

Mit diesem grandiosen Ergebnis behauptet unser GÖD - Kollege und langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat, Thomas Bihler seinen Sitz als Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat der FMG.  Der zweite Gewerkschaftssitz geht an Heinrich Birner von Ver.di

 

 

Bei den Arbeitnehmervertretern hat die gemeinsame Konzernliste ein tolles Ergebnis erzielt.  Aus dieser Liste behaupten die Spitzenkandidaten Anna Müller und unser GÖD-Kollege Bernhard Plath ihre Sitze im Aufsichtsrat der FMG.  Die weiteren Sitze  entfallen aus der Ver.di Liste auf Johann Bachmayer, Orhan Kurtulan und Roy Panten.  Die Leitenden Angestellten werden künftig durch Michael Roth vertreten. 

 

Wir gratulieren allen in den Aufsichtsrat gewählten Personen herzlich zu ihrer Wahl und wünschen Ihnen eine Glückliche Hand für ihre verantwortungsvolle Aufgabe und hoffen auf eine weiterhin gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und des Flughafens München.

 

Dieses Wahlergebnis spiegelt auch die Wertschätzung der Beschäftigten für die bisherigen Vertreter der Arbeitnehmer und Gewerkschaften im Aufsichtsrat wider.

 

Unser Dank gilt den Organisatoren der Listen und allen Unterstützern und Mitstreitern !

 

Raymund Kandler

Bundesvorsitzender der Gewerkschaft GÖD

 

Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.