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Gesundheitswesen und Soziales

Luftbild Kliniken Erlabrunn-148

Einigung bei Tarifverhandlungen für die Kliniken Erlabrunn

Am 12. Januar 2016 haben die Geschäftsführung der Kliniken Erlabrunn gGmbH und die Verhandlungskommission der Gewerkschaft GÖD nach zähen Verhandlungen folgendes Tarifergebnis mit Wirkung ab dem 01.01.2016 erzielt.

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Gesundheit im Betrieb

Die Unternehmen und auch der Öffentl. Dienst stellen sich vermehrt auf eine Veränderung ihrer Beschäftigtenstruktur ein. Es ist hinlänglich bekannt, dass wir in der nächsten Zeit eine Steigerung der älteren Beschäftigten haben werden. Seit 1990 ist der Anteil der über 50-jährigen von 23 auf nun 31 % angestiegen. Im Bereich der öffentl. Verwaltung und Dienst­leistung haben wir einen Anteil Älterer von 38 %, besonders hoch in den Gesundheits­berufen. Dort verzeichneten wir eine Steigerung von 73 % der Beschäftigten ab 50 Jahre. Dies stellt Unternehmen und auch die öffentliche Dienstleistung vor neue Herausforderun­gen, denen in vielen Betrieben leider noch zu wenig Rechnung getragen wird.

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Tarifabschluss für Kliniken Erlabrunn gGmbH

 

Anhebung der Einkommen

Seit April gelten bereits die neuen Entgelte in der Kliniken Erlabrunn gGmbH. Bei den Vergütungen konnten nachfolgende Steigerungen der Tabellenentgelte durchgesetzt werden:

-Ab 1. April wurden die allgemeinen Tabellenwerte um 3,75% angehoben.

-Im AHB-Bereich wurde der tarifliche Tabellenabschlag von 10 auf 5% gesenkt und das Einkommen um 2,75% angehoben.

-Diplompsychologen erhalten, unter Berücksichtigung des Vorbereitungsdienstes 1,75 % Anhebung ihrer Entgelte

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Delegation von ärztlichen Tätigkeiten auf Altenpflege- und Krankenpflegepersonal

Seit 22.03.2012 ist die Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Alten- und Krankenpflege in Kraft. Aufgrund der Patientenmenge und Ärztemangelsitua­tion werden schon in vielen Bereichen ärztliche Tätigkeiten mehr oder weniger strukturiert auf Pflegekräfte übertragen. Nun ist diese Delegation im Rahmen von strukturierten Versuchsmodellen nach § 63 Abs. 3 c SGB V möglich.

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Sollen Krankenkassen Überschüsse auszahlen ? ?

1.060 Todesfälle bei Patienten im Gesundheitswesen - nach der Statistik ausgelöst durch Personalmängel, Hygienemängel und Strukturprobleme !

Nach diesen erschreckenden Meldungen, die nur die Spitze des Eisberges darstellen, sollte doch den Politikern anderes einfallen, als durch Mangelbewirtschaftung entstandene Überschüsse im Gesundheitswesen wieder an die Beitragszahler auszuschütten. Natürlich wäre es schön, wenn ein Kassenmitglied von seiner Krankenkasse einmalig 30 bis 50 Euro erhalten könnte. Noch schöner wäre es allerdings, wenn die nun zur Verfügung stehenden Mittel in unser strukturschwaches System gesteckt werden könnten.

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Fachverbände / Fachbereiche

Gesundheitswesen und Soziales

Wach- und Sicherheitsgewerbe


Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler