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Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe im Saarland
GÖD und Landesverband LVS einigen sich auf eine Tariferhöhung um 7,5%

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) e.V. haben in der heutigen 2. Tarifrunde eine Einigung erzielt und sich – bei einer Laufzeit von 3 Jahren – auf eine Tariferhöhung um insgesamt rund 7,5% verständigt. Die Auszubildendenvergütungen werden um jeweils 100,- € angehoben.

Überdies haben die Tarifvertragsparteien für das Fahrpersonal eine zweistufige Arbeitszeitverkürzung auf 40 Wochenstunden sowie eine deutlich verbesserte Pausenregelung zugunsten des Fahrpersonals vereinbart.

Auch sind ein Zuschlag für Arbeiten an Heilig Abend und Silvester von 125%, ein Nachtzuschlag von 25% für das Fahrpersonal und eine deutliche Erhöhung des Urlaubsgelds sowie eine Erhöhung des Entgelts um 10% nach 12 Jahren Betriebszugehörigkeit vereinbart worden.

Saarbrücken, den 10. Oktober 2018

Pressemitteilung

Frei zur sofortigen Verwendung

LVS e.V.
gez. Hartwig Schmidt, Geschäftsführer
Tel.: 0175/4360060

GÖD
gez. Nicole Lagaly, Regionalgeschäftsführerin
Tel.: 0681 / 92728-31

 

Fachverbände / Fachbereiche

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Schlagzeilen

Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten

Das Bundeskabinett hat am 5. November 2014 eine Verordnung zur Erweiterung der anerkannten  Berufskrankheiten um vier  vier neue Krankheiten als Berufskrankheiten beschlossen.

Hieraus erfolgen für Betroffene Ansprüche auf Heilbehandlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung und ggf. Geldleistungen bei Arbeitsunfähigkeit oder dauerhafter erwerbsminderung.

  • Bestimmte Formen des so genannten „weißen Hautkrebses“ (Plattenepithelkarzinome) oder dessen Vorstufen (multiple aktinische Keratosen) durch langjährige Sonneneinstrahlung
  • Carpaltunnel-Syndrom (Druckschädigung eines in einem knöchernen Tunnel im Unterarm verlaufenden Nervs) durch bestimmte manuelle Tätigkeiten
  • Hypothenar-Hammer-Syndrorm und Thenar-Hammer-Syndrom (Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung)
  • Kehlkopfkrebs durch Schwefelsäuredämpfe

Diese Verordnung bedarf noch der Zustimmung der Länder.  Betroffene können sich aber bereits vorab bei ihren Unfallversicherungen melden.

Link zur Verordnung auf der Homepage des BMAS