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Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe im Saarland
GÖD und Landesverband LVS einigen sich auf eine Tariferhöhung um 7,5%

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) e.V. haben in der heutigen 2. Tarifrunde eine Einigung erzielt und sich – bei einer Laufzeit von 3 Jahren – auf eine Tariferhöhung um insgesamt rund 7,5% verständigt. Die Auszubildendenvergütungen werden um jeweils 100,- € angehoben.

Überdies haben die Tarifvertragsparteien für das Fahrpersonal eine zweistufige Arbeitszeitverkürzung auf 40 Wochenstunden sowie eine deutlich verbesserte Pausenregelung zugunsten des Fahrpersonals vereinbart.

Auch sind ein Zuschlag für Arbeiten an Heilig Abend und Silvester von 125%, ein Nachtzuschlag von 25% für das Fahrpersonal und eine deutliche Erhöhung des Urlaubsgelds sowie eine Erhöhung des Entgelts um 10% nach 12 Jahren Betriebszugehörigkeit vereinbart worden.

Saarbrücken, den 10. Oktober 2018

Pressemitteilung

Frei zur sofortigen Verwendung

LVS e.V.
gez. Hartwig Schmidt, Geschäftsführer
Tel.: 0175/4360060

GÖD
gez. Nicole Lagaly, Regionalgeschäftsführerin
Tel.: 0681 / 92728-31

 

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Schlagzeilen

UNZULÄSSIGKEIT SOGENANNTER ABSTANDSKLAUSELN

Das BAG hat in seiner Entscheidung vom 23.3.2011 - 4 AZR 366/09 entschieden, dass es unzulässig ist, in einem Tarifvertrag einen festen Abstand von Sonderleistungen festzuschreiben, der als fester "Vorsprung" nur Gewerkschaftsmitgliedern zusteht. Demgegenüber ist eine tarifvertragliche Klausel, in der eine Sonderleistung für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart ist, (sog. einfache Differenzierungsklausel), zulässig und wirksam (BAG v. 18. März 2009, 4 AZR 64/08)