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Personalratswahlen im Geschäftsbereich des BMVg 2016

IFlyer Divm Mai 2016 finden die Personalratswahlen bei der Bundeswehr statt.

 Die Wahlvorschläge für die einzelnen Gruppen wurden von Andreas Röpcke (AN-HPR), Frank Sowinski und Jessica Ruland (Soldaten- HPR, ÖPR & BPR Kdo SKB), Rüdiger Laux (Beamte- HPR, BPR-BAIUD Bw, GPR Zentrum Brandschutz), Rolf Zimmermann (AN-BAIUD Bw) und Anke Vandre (AN-BPR Kdo SKB) erstellt und Ende Februar bei den Wahlvorständen eingereicht

Die GÖD tritt u.a. zur Wahl für den HPR, BPR und ÖPR im Kommando Streitkräftebasis, BPR BAIUD Bw und GPR Zentrum Brandschutz an.

Die Listenflyer finden Sie hier:

 Gruppe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  (Liste 5) :

ARBEITNEHMERINNEN UND ARBEITNEHMER DER BUNDESWEHR

GEGEN PRIVATISIERUNG UND STELLENABBAU - GÖD

Gruppe der Beamtinnen und Beamten (Liste 3) :

AUS DER FEUERWEHR - FÜR DIE FEUERWEHR - GÖD

Wahlrundschreiben - Beamte Liste 3 - AUS DER FEUERWEHR - FÜR DIE FEUERWEHR - GÖD

Gruppe der Soldatinnen und Soldaten (LISTE 4) :

HAND IN HAND - GEMEINSAM GEHT ES BESSER - GÖD

Downloads:

Flyer Arbeitnehmer HPR 1

Flyer Arbeitnehmer HPR 2

Flyer Beamte  1

Flyer Beamte HPR, BPR und GPR 2 

Flyer Beamte 3

Flyer Soldaten HPR und Kdo SKB

Flyer Arbeitnehmer SKB

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler