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Gründung des GÖD- Bundesfachverbandes Flughäfen

Mitarbeiter für Mitarbeiter – GÖD setzt Zeichen

Auf Initiative von Gewerkschaftsvertretern der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen) der Flughäfen Frankfurt und München wurde am 03.05.11 in Taufkirchen / Vils der "Bundesfachverband Flughäfen" gegründet.

Bereits im Jahr 2008 wurden hierzu erste Sondierungsgespräche zwischen den Gewerkschaftsvertretern der beiden größten Verkehrsflughäfen der Bundesrepublik Deutschland geführt. Nachdem dann im Jahr 2008 und 2009 die Gründung der Landesfachverbände Flughäfen Bayern als auch Hessen vollzogen wurden, konnte man nun zur Etablierung des Bundesfachverbandes schreiten. In intensiver Vorarbeit wurde der durch Mitglieder und Freunde der GÖD erarbeitete Grundsatz "Wir bleiben bodenständig und heben nicht ab" auch für den Bundesfachverband übernommen. Die GÖD steht grundsätzlich allen am Boden tätigen Beschäftigten offen. Erste Anfragen zur aktiven Mitarbeit bei der GÖD von Beschäftigten aus dem Bereich Wartung von Luftverkehrsgesellschaften als auch von Beschäftigten anderer Flughäfen liegen bereits vor. Hier werden zeitnah Treffen mit den Betroffenen stattfinden und deren konkrete Wünsche besprochen.

Ziel des neuen Bundesfachverbandes Flughäfen ist es unter anderem, eine noch stärkere Präsenz bei den Arbeitgebern zu erhalten und den politischen Einfluss zu stärken. Dies ist insbesondere in Zeiten von geplanter, weiterer Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste an Flughäfen aufgrund von EU-Vorgaben unbedingt notwendig. Die Einkommenssituation und sonstigen Rahmenbedingungen der Kolleginnen und Kollegen an Flughäfen haben sich in den letzten Jahren nicht verbessert, obwohl insbesondere die großen Flughäfen von einem wirtschaftlichen Top-Ergebnis zum anderen laufen. Was den Bundesfachverband, der sich als Klammer für die angeschlossenen Landesfachverbände versteht, aber besonders auszeichnet ist, dass die Mitglieder die Gewerkschaftsarbeit basisdemokratisch bestimmen und hier ein hervorragendes Sprachrohr für Ihre Anliegen erhalten. Vorgaben vom "grünen Tisch" aus fernen Gewerkschaftszentralen, wie zum Teil bei anderen Gewerkschaften, sollen verhindert werden.

Mit diesem Schritt setzt die GÖD ein Zeichen für verlässliche, kompetente und mitarbeiterorientierte Sacharbeit. Dass dies bereits von den Mitarbeitern an den Flughäfen Frankfurt und München honoriert wird, zeigen die Zuwächse bei den Mitgliedern.

In der Gründungsversammlung wurden folgende Funktionsträger gewählt:
  1. Vorsitzender Bundesfachverband Flughäfen: Bernhard Plath, Flughafen München
  2. Vorsitzender Bundesfachverband Flughäfen: Manfred März, Flughafen Frankfurt

Medienbeauftragter Bundesfachverband Flughäfen: Wolfgang Hofer, Flughafen München.

Beisitzer Bundesfachverband Flughäfen: Rainer Matthey und Jürgen Schreiber, Flughafen Frankfurt, sowie Maximilian Gödecken und Udo Penk vom Flughafen München.

Bild: Abb. von links nach rechts: Wilfried Gasteier, Flughafen Frankfurt, Bernhard Plath, 1. Vorsitzender, Flughafen München; Raymund Kandler, Bundesvorsitzender GÖD; Udo Penk, Beisitzer, Flughafen München; Manfred März, 2. Vorsitzender, Flughafen Frankfurt„Der Bundesfachverband wird durch seine Arbeit die Landesfachverbände noch besser vernetzen. Letztendlich ist es das Ziel, dass die Belange der Beschäftigten bei den Arbeitgebern noch mehr berücksichtigt werden als bisher. Da alle Funktionsträger auch Mitarbeiter und damit Kollegen sind, besitzen die gewählten Kollegen eine sehr hohe Fachkompetenz, welche Sie zum Wohle der Beschäftigten einsetzen können.“, so Raymund Kandler, Bundesvorsitzender der GÖD.

 

Schlagzeilen

ERGÄNZENDE TARIFREGELUNG FÜR BESCHÄFTIGTE IN KOMMUNALEN KRANKENHÄUSER

Für Beschäftigte in Kommunalen Krankenhäusern wurde vereinbart, dass für während des Bereitschaftsdienstes geleistete Nachtarbeit ein Zeitzuschlag in Höhe von 15 % des Bereitschaftsdienstentgelts oder entsprechender Freizeitausgleich gewährt wird. Bei Leistung von mindestens 288 Nachtarbeitsstunden die während des Bereitschaftsdienstes geleistet werden, erhalten die Beschäftigten außerdem Zusatzurlaub von zwei Arbeitstagen pro Kalenderjahr.