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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen                                        Link zu den Flyern zur Personalratswahl 2016: PR-Wahl LBA

Das Luftfahrt-Bundesamt wird in naher Zukunft und abgeschlossener Personalgewinnung auf knapp 1000 Stellen anwachsen. Der Bereich Luftfahrt-Bundesamt im Bundesfachbereich Flughäfen strebt an, die künftige berufs- und branchenspezifische Interessenvertretung der Beschäftigten des Luftfahrt-Bundesamtes und seiner Außenstellen zu werden.

Der Bereich Luftfahrt-Bundesamt in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) bietet den Beschäftigten eine spürbare gewerkschaftliche Vertretung.

In Tarifrunden macht sich die GÖD stark für ordentliche Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Gleichwohl werden wir uns für die Umwandlung zeitlich befristeter Arbeitsverträge einsetzen und eine Übernahme unserer Auszubildenden einfordern.

Im Dialog mit Ihnen zeigen wir unseren künftigen Anspruch auf Mitbestimmung im Arbeitsleben beim Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig und seinen bundesweiten Außenstellen. Wir wollen und leben eine Kommunikation auf Augenhöhe mit den Vertretern der Dienststellenleitung. Konflikte und Verwaltungsgerichtsverfahren nützen niemandem und schaden dem Arbeitsfrieden.

Damit wir erfolgreich werden, ist daher unsere Zusammenarbeit von Meinungs- und Informationsaustausch, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung geprägt.

Im Bereich Luftfahrt-Bundesamt der GÖD kann jeder mitmachen: gerade im Hinblick auf die im Frühjahr 2016 stattfindenden Personalratswahlen bitten wir Sie alle: Engagieren Sie sich – werden Sie Mitglied in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und stellen Sie sich als GÖD-Kandidat auf unseren Listen.

Ihre Vorstellungen, Ideen und Forderungen schaffen einen lebendigen und erfolgreichen Bereich Luftfahrt-Bundesamt. Ihr findet in mir einen Ansprechpartner, an den Ihr Euch mit Euren Fragen wenden könnt.

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Email.

IhrNörtemann

Michael Nörtemann

 

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler